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08:54 29.03.2021
Sogenanntes Bauerwartungsland ist für eine spätere Bebauung vorgesehen. Foto: Busche

Ein passendes Areal für seine Eigenheimpläne zu finden, bedeutet oft längeres Sondieren. Wenn man einen Bauplatz sucht, sollte man sich über die Art des Grundstücks informieren. Bauerwartungsland ist ein Gebiet, das nach dem Flächennutzungsplan für eine spätere Bebauung vorgesehen ist.

Diese Planung kann allerdings jederzeit geändert oder ganz aufgehoben werden. Es ist deshalb nicht sicher, ob überhaupt jemals gebaut werden darf. Manchmal vergehen Jahre, bis die Kommune das Gebiet als Bauland einwertet. Vorher gibt es auch keine Baugenehmigung. Vielleicht gibt es Bürgerinitiativen, die die Bebauung verhindern wollen.

Ein Kauf des sicher günstig angebotenen Areals wäre reine Spekulation. Rohbauland ist ein Gebiet, das schon für eine Bebauung geplant ist. Ein Bebauungsplan besteht oder wurde von der Gemeinde beschlossen. Wegen mangelnder Erschließung kann aber noch nicht gebaut werden. Auch in diesem Fall können noch Jahre bis zum Baubeginn vergehen. Die Höhe der Erschließungskosten ist dann nur schätzbar. Bauland (baureifes Land) ist das Gebiet, das in einem verbindlichen Bebauungsplan als Baugrund ausgewiesen ist und bebaut werden kann.

Eine Baugenehmigung kann vom Käufer oder Bauträger eingereicht werden. Bauland heißt allerdings nicht, Erwerberinnen und Erwerber dürften dort bauen, was sie wollen. Üblicherweise machen die Bebauungspläne Einschränkungen, die sich zum Beispiel an ortsüblichen Gegebenheiten orientieren.

Auch Vorschriften des Umwelt- und Naturschutzes sind zu beachten. Das Baugebiet ist zwar grundsätzlich erschlossen, doch die Zuführung von Strom und Wasser, Fernwärme und Datenkabel zum geplanten Haus kann noch dauern und die voraussichtlichen Kosten erhöhen. lps/Cb

Den Esstisch richtig beleuchten


Das Auge isst mit, daher sollte es beim Essen weder zu hell noch zu dunkel sein, weshalb die Wahl der Lampen am Esstisch besonders wichtig ist. Am Esstisch treffen sich Freunde und Familie, um gemeinsam zu essen, zu spielen oder gegebenenfalls sogar zu arbeiten. Nur durch eine passende Beleuchtung entsteht eine rundum wohnliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Idealerweise spielen folglich die Esstischlampen mit den restlichen im Raum verteilten Leuchten zusammen. Zwar tauchen Kerzen und Teelichter die Tafel in ein schummriges und romantisches Licht, sie reichen jedoch nicht aus, um unbeschwert zu speisen. Leuchten sollten am Esstisch die gesamte Fläche sowie wenn möglich die nähere Umgebung erhellen. Ideal sind Glas-, Porzellan- und Stoffschirme, da sie besonders viel Licht durchscheinen lassen. Breite Deckenlampen verteilen es zudem schön gleichmäßig. Eine weitere Möglichkeit ist es, mehrere Leuchten mit kleinen und großen Schirmen zu verwenden, welche in einer Reihe oder auch in einem Kreis angeordnet sind. Diese Form der Tischbeleuchtung wirkt auflockernd und modern. Für Ausziehtische bieten sich flexible Lichtquellen an. Dafür werden die Maße des ausgezogenen Tisches ausgemessen. Darauf abgestimmt werden Stromschienen oder Seil- und Stangensysteme an die Decke montiert, mit denen die Leuchten und Strahler leicht abgenommen und an anderer Stelle wieder montiert werden können. Diese Systeme spenden mit einem geringen Installationsaufwand viel Licht und sind perfekt, wenn an der Decke nur ein Stromauslass vorhanden ist. lps/Bi

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